Dreikönigstreffen

 

Dreikönigstreffen

 

In die 20`er Jahre zurückversetzt wurden dieses Jahr die Sportler der SG bei ihrer Vereinsfeier.

Werner Kurz begrüßte die Gäste und Hermann Kurz erläuterte die einzuhaltende Etikette für das bereits aufwändig vorbereitete Buffet. Er hoffte es schmecke allen, die gebratenen Heuschreckenschenkel wurden besonders empfohlen.

Nach dem vorzüglichen mehrgängigen Buffet hatte der Nachtisch keinen Platz mehr, der Jahresrückblick von Gerhard Pfitzer wurde deshalb mit einer Diashow dazwischen geschalten.

 

Es war ein Tanz auf dem Vulkan in der Weimarer Republik, mit Straßenschlacht und Aufruhr im ganzen Viertel, wurde von Otto Gaiser in der darauf folgenden Aufführung berichtet.

Der kriegsversehrte Leierkastenmann, Klaus Maihöfer, trug seine Moritat von Mackie Messer so authentisch vor, dass ein Gast umgehend eine Spende in die Sammelbüchse warf. Neben Aufruhr und armen Kriegsversehrten gab es aber auch regen Aufbau und Leben in der Großstadt Berlin. Der UVA Palast hatte als größtes Kino der Republik bereits 2000 Plätze, wurde über Fotos und Videos erläutert.

Der Tango-Boom der Zwanzigerjahre war die erste Weltmusik-Mode. In Paris wurde das kollektive Körperreiben salonfähig. Von dort aus sprang der Virus bald auch auf Berlin über. Der Tango wurde auf der SG Bühne so ausdrucksvoll getanzt, dass die Zuschauer die Fassung und Tänzer und Tänzerin die Haarteile verloren.

Ich bin die fesche Lola“ war, trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Doppeldeutigkeit, einer der beliebtesten Schlager in der Weimarer Republik. Die fesche Lola war der Stargast des Abends und zeigte neben einer perfekten Darbietung auch die aufregende Mode der späten 20er.

Die Universum Film Berlin präsentierte „Die drei von der Tankstelle“ ,mit einer ausgeklügelter Choreographie der SG Schauspieler.

Das Charleston Lied wurde 1923 erstmals in einem Broadway-Musical aufgeführt. In Europa wurde es 1925 durch Josephine Baker bekannt und jetzt waren die Charleston Girls auf der SG Bühne. Das riss im Saal jeden vom Hocker, die Zuschauer riefen begeistert, unaufhörlich nach Zugabe. Die Künstler, Hermann Kurz, Stephan Strenzel, Klaus Maihöfer, Winfried Funk, Otto Gaiser und Werner Kurz bedankten sich bei allen Helfern und Organisatoren.