Radsportabteilung auf Tour

 

Quer durchs Westallgäu

 

In der letzten Augustwoche fuhren 24 Radler der SG Mutlangen nach Isny im Allgäu um im Hotel „Bären“ Quartier zu beziehen.

Es wurde auch gleich eine kleine Einfahrtour rund um Isny unternommen. Vorbei am Herbisweiher, eines der schönsten Biotope, fuhr die Gruppe über eine steile Bergkuppe nach Beuren. Nächstes Ziel war der „Jägerhof“ mit einer gigantischen Aussicht auf den Hochgrat und den Bergen des Bregenzerwaldes. Zum Tagesabschluss traf man sich zur ersten Geburtstagfeier der Woche im „Haldenhof“.

 

Der zweite Tag führte die Radler über Christazhofen auf fast autofreien Kreisstraßen und breiten Radwegen nach Kißlegg in den Schloßpark. Nach einem Gruppenfoto ging die Tour am Zeppelin-Denkmal vorbei nach Wangen. Nächster Stopp war, nach 2 Plattfüßen, die Wallfahrtskirche „Maria-Thann“, bevor man in Meckatz das Bräustüble erreichte. Der zweite Geburtstag, ein 70er, stand an. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt und einer Probe der „Meckatzer Biere“ in der Brauerei ging die Fahrt weiter über Schloß Syrgenstein, dem Eglofstal und einer 16prozentigen Steigung nach Eglofs. Über Eisenharz ging‘s durch Bodenmöser Moor zurück nach Isny. 70 km standen auf dem Tacho.

 

Am dritten Tag war eine Route über Maierhöfen, Seltmans, Sibratshofen nach Missen geplant. Zunächst wurde dem dritten Geburtstagskind ein Ständchen gesungen. Durch einen Regenschauer überrascht, musste in Missen eine kleine Zwangspause eingeschoben werden, bevor man wieder trocken über Zaumberg nach Bühl am Alpsee weiterfahren konnte. Entlang des großen Alpsees ging’s nach Oberstaufen. Es gab Gelegenheit zum Shoppen, Bummeln oder Kaffeetrinken, bevor es über Buflings, Zell, Obertalhofen, Untertalhofen, Grünenbach, Riedholz, Maierhöfen zurück nach Isny ging. Wieder standen 70 km auf dem Radcomputer.

 

Der vierte Tag begann mit wolkenlosem Himmel. Eine kurze Autofahrt nach Röthenbach war der Ausgangspunkt für die letzte Radtour. Auf der alten Bahntrasse ging es nach Lindenberg und weiter nach Scheidegg, dem sonnigsten Ort Deutschlands. Nach der Grenze zu Österreich fuhr man abseits der Straße entlang eines kleinen Baches durch den Wald Richtung Eichenberg. Eine steile Rampe von ein paar hundert Metern musste überwunden werden, um vom Fesslerhof einen gigantischen Ausblick auf den Bodensee zu haben. Vom Säntis, der Bregenzerbucht mit dem Rheindelta bis hin zu Lindau war alles zu sehen. Die Radler waren von diesem Eindruck begeistert, hatten sie so etwas doch noch nie gesehen. Es war ein Geheimtipp des Guides. Nach einer ausgiebigen Rast und einer sehr guten Jause, wurde die Rückfahrt angetreten. Über Lutzenreute ging es wieder über eine andere Route nach Scheidegg und Lindenberg zurück zum Ausgangspunkt in Röthenbach.

Beim Organisator und Tourguide der Ausfahrt Werner Hartmann bedankten sich die Teilnehmer mit einem Geschenk.

Vier unfallfreie Tage gingen wieder viel zu schnell zu Ende.

Man verabschiedete sich vor der Heimfahrt nach Mutlangen mit dem Wunsch, nächstes Jahr wieder ein paar Tage im Allgäu zu verbringen. Info Werner Hartmann.