Ein sehr festlich geschmückter Saal wartete wieder auf die zahlreichen Vereinsmitglieder der Sportgemeinschaft. Nach dem Sektempfang und den Neujahrswünschen begrüßten Werner und Hermann Kurz die Gäste. Hermann erläuterte, dass es ein Drei-Gänge-Menü geben würde, jeder mehrfach gehen könne und man nicht versuchen müsse alles auf einen Teller zu laden.
Das schön gerichtete, köstliche Buffet wurde durch eine Diashow unterbrochen um genügend Resthunger für den Nachtisch entwickeln zu können. In der Diashow wurde von Gerhard Pfitzer neben den sportlichen Ereignissen, dem Ausflug und der 2Tage Radausfahrt auch die Historie der SG gezeigt. 25 Jahre wird die Sportgemeinschaft im Jahre 2017, was mit einer ganztägigen Jubiläumsveranstaltung am 13. Mai gefeiert wird. Der Termin solle also freigehalten werden.
Die Gäste beteiligten sich danach live an der Landesschau B-W. Der Landesschausprecher Otto Gaiser schaltete nach den aktuellen Nachrichten zum Wochenmarkt um. Dort wurde man gleich am ersten Rübenstand über die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Gemüses aufgeklärt.
Der Feinstaub, ein Pflichtthema in jeder Nachrichtensendung aus Stuttgart, konnte den Autofahrer Klaus nicht davon abhalten seinen Mercedes zu starten und durch den Saal zu brausen. Beim Live Interview ergaben sich alledings unter den Zuschauern durchaus unterschiedliche Standpunkte.
Tausende Menschen versuchten bereits 1944 vergeblich, in die Carnegie Hall in New York zu gelangen um Florence Foster Jenkins zu erleben und jetzt war sie in Mutlangen. Sie genoss einen beispiellosen Ruf als schlechteste Opernsängerin aller Zeiten und macht auch in Mutlangen diesem Ruf alle Ehre. Charisma und die Art der Darbietung veranlasste aber das Publikum zu anhaltenden Rufen nach Zugabe, leider hatten sie Erfolg.
Die sehr sportliche Nordic Walking Gruppe der SG war Gast bei der Landesschau und zeigte die ausgefeilte Technik der erfahrenen Sportler. Der Nachrichtensprecher hatte sich unter Power Walking jedoch etwas anderes vorgestellt, nicht nur Slow Motion. Die Gehgeschwindigkeit musste aber, trotz der Aufforderung des Nachrichtensprechers alles zu geben, auf 25% reduziert werden. Die Zuschauer hätten bei der sportlichen Geschwindigkeit die Bewegungsabläufe nicht annähernd erkennen können, erklärte der Trainer.
Der Reha-Berater Stephan berichtete anschaulich von Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Norddeutschen und Schwaben. Eine Terminabstimmung auf fünf Minuten vor dreiviertel Acht scheiterte an der mangelnden Fähigkeit schwäbische Logik zu begreifen. Die Aufforderung, „kannst du später ein bisschen früher kommen,“ konnte das Dilemma nicht beheben.
Den Abschluss bildete wieder eine Rock- und Stimmungskapelle, mitsingen und schunkeln war angesagt, bis zum Feinstaubalarm. Die Musikanten Stepan Strenzel, Klaus Maihöfer, Winfried Funk, Hermann Kurz und Werner Kurz brachten die Bühne zum Beben. Stephan und Werner bedankten sich herzlich bei den Helfern für die Technik, Dekoration, Organisation und Ausstattung.
