Dreiländergiro in Nauders
Parallel zum Dorffest und dem Alb Extrem in Ottenbach fand im österreichischen Nauders der 25. Dreiländergiro statt. Vier Mitglieder der Radabteilung waren dieses Jahr dabei. Diese Rundfahrt ist ein Klassiker, man braucht eine sehr gute Vorbereitung um hier zu bestehen.
Start war um 6.30 Uhr. Die Strecke führte von Nauders über den Reschenpass hinunter ins italienische Vinschgau, dann hinauf auf das Stilfser Joch, einen der höchsten Alpenpässe. Mit 2.800 m und Steigungen bis 15 % eine gewaltige Herausforderung für Radler, die das mit Muskelkraft schaffen müssen. Weiter geht es über den Umbrail in das schweizerische Münstertal, dann über den Ofenpass in das Engadin und zum Schluss noch über die Norbertshöhe wieder hinauf nach Nauders. Nach ca. 8 ½ Stunden war es geschafft. Auf dem Tacho standen 166 km und 3.500 Hm.
Schwere Beine zwar aber zufriedene Gesichter, denn es gab keinen Defekt und keiner hatte Probleme. Nun konnte, den von Müsliriegeln und Isogetränken verkorksten Mägen, ein vernünftiges Getränk zugeführt werden. Wettertechnisch hatte die Gruppe großes Glück, es war trocken und etwas wärmer als die vorhergesagten regnerischen 2 Grad auf dem Stilfser Joch.
Gefahren sind Gerhard Geller, Gerald Nitschke, Klaus-Peter Köhler und Klaus Maihöfer.
